
Rutschsicherheit und Verkehrssicherungspflicht
Professionelle Messung, Bewertung und Verbesserung der Rutschsicherheit von Böden. Rechtssichere Prüfung gemäß DIN 51130 und DIN 51131.

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Verbesserung der Rutschsicherheit
Mehr InformationenUnfallstatistik Deutschland
Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle gehören zu den häufigsten Arbeitsunfällen in Deutschland.
aller Arbeitsunfälle sind Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle
Unfälle pro Jahr erfordern stationäre Behandlung
Menschen erleiden Dauerschäden
tödliche Unfälle jährlich
Verkehrssicherungspflicht
Rechtsgrundlage
Abgeleitet aus § 823 BGB Schadensersatzpflicht und verschiedenen Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften. Die Verkehrssicherungspflicht in Deutschland besagt, dass derjenige, der eine Gefahrenquelle schafft oder unterhält, dafür sorgen muss, dass Dritte nicht durch diese Gefahrenquelle zu Schaden kommen.
Dies gilt insbesondere für Eigentümer, Betreiber und Verantwortliche von Gebäuden und Arbeitsplätzen.
Bezug zur Rutschsicherheit
- Unternehmen müssen rutschhemmende Bodenverhältnisse sicherstellen, um Stürze und Unfälle zu vermeiden.
- Arbeitsstättenverordnung: Fußböden müssen trittsicher, rutschhemmend und leicht zu reinigen sein.
- Bei Vernachlässigung kann der Geschäftsführer persönlich haften und mit Schadensersatzforderungen, Bußgeldern oder sogar strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.
- Berufsgenossenschaften und Versicherungen können im Schadensfall Regressansprüche stellen.
Wer haftet im Schadensfall
Haftende Personen
- Eigentümer von Gebäuden und Arbeitsstätten
- Mieter und Pächter, wenn die Instandhaltungspflicht vertraglich übertragen wurde
- Hausverwaltungen – bei nachgewiesener persönlicher Verantwortung haftet der Geschäftsführer
- Facility Manager – kann persönlich belangt werden
- Unternehmer und Arbeitgeber, wenn Arbeitnehmer und Kunden betroffen sind
Strafmaß bei Verletzung
- § 823 BGB: Schadensersatzpflicht bei fahrlässiger Verletzung
- § 229 StGB: Fahrlässige Körperverletzung – Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahre
- § 222 StGB: Fahrlässige Tötung – Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahre oder Geldstrafe
- § 223 StGB: Vorsätzliche Körperverletzung – Bis zu 5 Jahre Freiheitsstrafe
Bewertung der Rutschsicherheit
Ein Boden kann im Laufe der Jahre seine rutschhemmenden Eigenschaften verlieren durch:
- Abnutzung durch Nutzung – Schleichende Verglättung
- Rückstände von Reinigungs- und Pflegemitteln
- Unsachgemäße Reinigungs- und Pflegemethoden
Es besteht die Pflicht, dies zu kontrollieren und für ausreichende Sicherheit zu sorgen.
Unser Service
- Rechtssichere Messung & Bewertung vor Ort
- Erstellung eines Prüfberichts mit Maßnahmenkatalog
- Angebot von Wartungsverträgen für regelmäßige Überprüfung
Kategorisierung:
A: Kritisch – Dringende Maßnahmen erforderlich
B: Eingeschränkt betriebstauglich – Verbesserungen notwendig
C: Uneingeschränkt betriebstauglich
Fazit zum Thema Rutschsicherheit
Rutschsicherheit in der Praxis
Häufig gestellte Fragen
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Rutschsicherheit, Normen und Verkehrssicherungspflicht.
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